Der Sinn der Arbeit

Claire PLes actualités RH du recrutement et de la transition de carrière

Es is Dienstagmorgen 9 Uhr, mein erster Kandidat des Tages ist da, dynamisch, dreisprachig. Der Lebenslauf perfekt, exactement ce que je cherche. Und schon nach fünf Minuten bestätigt sich dieser erste Eindruck. Nicht nur technisch, sondern auch menschlisch. Aber … der Kandidat hat die letzten Jahre in der Schweiz gearbeitet und mit den schweizer Gehältern kann ich leider nicht mithalten.

Was kann ich ihm bieten ? Auf die Frage bekam ich eine überraschend offene und persönliche Antwort, die mich durch den gesamten Tag begleitet hat : je cherche du sens et être proche des choses qui me sont importantes. Ca, ça ve me rendre heureux, pas l’argent.

Aber was genau ist der Sinn der Arbeit ? Können Sie als Manager dieses Frage für sich beantworten ? Und für Ihre Mitarbetiter ? Gibt es Unterschiede in Deutschland une Frankreich? Schön, werden Sie mir jetzt sagen. Wir sind hier aber an der Arbeit und nicht in der Welt der Bisounours. Genau. Und die Arbeitswelt sieht wie folgt aus: eine Arbeitslosenquote von 3.2% in Baden Württemberg und Bayern. Die Zahl der Stellenangebote steigt, in einigen Branchen kommen auf 500 Stellen 100 Bewerber. In Frankreich hält es sich noch in der Waage und auch hier ist nach den letzten Studien bis spätestens 2030 mit einem Angebotsüberschuss zu rechnen. Hierzu kommen in den nächsten Jahren 30 000 freie Stellen Franco-Allemandes auf beiden Seiten des Rheins. Kandidaten und auch Mitarbeiter haben also die Wahl.

Ok doch etwas anderes als Geld. Aber was genau soll das sein? Und eine einzige Lösung gibt es auch nicht. Selbst wenn wir Kategorien definieren – Deutsch/Französisch, Generation X/Y, Mann/Frau – gibt es schon allein so viele Kombinationsmöglichkeiten, wie Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen. Es gibt aber ein paar Mittel, wie Sie das erfahren können. Zum Beispiel : Wie oft und wann habien Ihre Mitarbeiter Ihnen heute zugelächelt ?

Erster Schritt, Erkennen. Jetz bleibt es “nur” noch in der Unternehmenskultur umzusetzen. Das ist eine andere Geschichte. Aber darüber können wir gerne einmal reden !